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Gastbeitrag von Schülerpraktikant Jonah

Als begeisterter Hobby-Fotograf fiel mir die Wahl des Berufs für mein Schülerpraktikum nicht schwer. Bei meiner Internetrecherche nach Fotografen in Hamburg oder Umgebung stieß ich schnell auf die Webseite des Werbefotografen Bernhard Claßen, die mich überzeugt hat, mich bei ihm zu bewerben.

Mein Schülerpraktikum neigt sich nun bereits dem Ende entgegen, und meine Entscheidung habe ich nicht bereut. Ganz im Gegenteil, trotz der normalerweise eher ungünstigen Jahreszeit für einen Fotografen hatte Herr Claßen einen vollgepackten Terminkalender mit lauter Aufträgen rund um Hamburg.
Mit einigen dieser Aufträge werde ich mich in den folgenden Textabschnitten näher befassen.

Eventfoto während der B2B Nord Messe in Hamburg

Das erste mal, als ich ihn begleiten durfte, war ein Auftrag zur Eventfotografie bei der ,,B2B Nord“- Messe in Hamburg angesetzt.
Bei einer Messe ist es oft der Fall, dass es zwar zeitweise viele Kunden gibt, die sich am jeweiligen Stand informieren möchten. Andererseits gibt es jedoch auch Zeitabschnitte (besonders zur Mittagszeit), in denen sich nur wenige Kunden beraten lassen wollen. Dadurch wird es äußerst schwierig, den Stand auf einem Foto interessant wirken zu lassen. Daher war es beeindruckend für mich zu sehen, wie Herr Claßen dieses und weitere Probleme mit verschiedenen Kameraeinstellungen etc. löste.

Eventfoto einer Führung durch ein Nestlé-Werk

Bei einem anderen Auftrag handelte es sich um eine Eventfotografie eines Betriebsausflugs zum Nestlé-Werk in Conow, welcher mit Fotos bereichert werden sollte. Startpunkt des Ausflugs war in Hamburg, dann ging es mit dem Bus nach Conow in Mecklenburg-Vorpommern. Dort angekommen, gab es zunächst eine kurze Einführung in das Unternehmen Nestlé. Danach ging die Führung durch den Betrieb los.

Eventfoto während einer Führung durch das Nestlé-Werk in Conow
Die fotografische Herausforderung bestand diesmal weniger darin, wenig abwechslungsreichen Motiven mehr Spannung zu verleihen, sondern vielmehr darin, trotz ständig wechselnder Lichtverhältnisse und viel Bewegung innerhalb der Gruppe und der Produktion klare Bilder zu machen. Zudem mussten die Maschinen vom richtigen Standpunkt eingefangen werden, um den Produktionsschritt deutlich zu machen.

Porträtfotografie einer Unternehmerin

In der zweiten Woche meines Schülerpraktikums kam auch keine Langeweile auf, u.a. stand eine Porträtfotografie einer Unternehmerin in Buchholz an. Das Porträtieren führte Herr Claßen direkt in ihrem Bürogebäude durch, wodurch die Kundin in einer ihr vertrauten Umgebung abgelichtet werden konnte. Zuallererst bauten wir im Eingangsbereich das mobile Fotostudio auf. Dann kam es, nach kurzem Einstellen der Kamerafunktionen, zum Porträtieren der Kundin, die sich äußerst gut gelaunt präsentierte und mit den Ergebnissen sehr zufrieden war. Nach einigen weiteren Fotoaufnahmen in ihrem Büro war unser Fototermin bereits nach kurzer Zeit abgeschlossen.

Beinahe ebenso kurz erschien mir mein Praktikum, bei dem ich von Herrn Claßen vor allem in puncto Event- und Porträtfotografie, digitale Bildbearbeitung und allgemeinen Kamerafunktionen viel gelernt habe und mich auch selbst oftmals am professionellen Fotografieren (u.a. mit einer Blitzanlage) versuchen konnte. Durch diesen Einblick in das Leben eines professionellen Fotografen kann ich mir nun sehr gut vorstellen, später einen ähnlichen Beruf auszuüben.

 

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