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Porträtfotos einer Musikerin

Portraetfoto einer Musikerin aus Lueneburg

Meine Fotoshootings im Fotostudio habe ich in den vergangenen Wochen vor allem vor weißem Hintergrund durchgeführt – sowohl die Porträtfotografie als auch die Produktfotografie. Von einigen dieser Termine habe ich bereits in meinem Blog berichtet.

Daher freute ich mich besonders, als sich vor wenigen Tagen wieder einmal die Gelegenheit anbot, Porträtfotos vor schwarzem Studiohintergrund anzufertigen.
Diese fotografische Umsetzung muss natürlich zu dem jeweils porträtierten Menschen passen, zu dem Gesamtkontext, in dem die Person dargestellt werden soll und zur späteren Nutzungsart im Internet oder im Printmedium.
Grundsätzlich finde ich als Fotograf diesen Aufnahmestil besonders wirkungsvoll.

In diesem konkreten Fall benötigte eine Musikerin aus der Nähe von Lüneburg hochwertige Fotoaufnahmen.
Der kulturelle Zusammenhang und die blonden Haare waren prädestiniert für ein Fotoshooting mit starken Kontrasten.

Meine Fototermine führe ich direkt beim Auftraggeber vor Ort mit meinem mobilen Fotostudio durch.
Im Falle der Porträtfotografie hat dies den entscheidenden Vorteil, dass sich mein Kunde ganz entspannt in seinem gewohnten Umfeld aufhält. Außerdem können Änderungen an der Kleidung oder Frisur kurzfristig ohne große Umstände vorgenommen werden.
Für den Aufbau des Fotostudios benötige ich etwa 2,5 * 3 Meter Platz. Dafür bot sich in diesem Fall das Wohnzimmer an, wo ich zwischen Klavier und den Sitzplätzen meine Fotoausrüstung gut platziereren konnte.

Die Vorbereitungen für das Fotoshooting begannen für mich mit einer kleinen Schrecksekunde.
Die drei Blitzköpfe kommunizieren untereinander mit Funk. Dadurch wird das Auslösesignal, das ich mit einem Funkauslöser vom Fotoapparat aus an einen einzelnen der Blitzköpfe sende, automatisch an die übrigen Blitzköpfe weitergeleitet. Das führt zu einer simultanen Auslösung aller drei Blitze. Die von mir eingesetzte Profi-Blitzanlage des Herstellers Hensel hat mich während der vergangenen 7 Jahre nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. Aber bei diesem Termin funktionierte offenbar die Kommunikation zwischen den Blitzen nicht.
Der Blitzkopf, den ich direkt von der Kamera aus ansteurte, lieferte fleißig sein Licht, während die übrigen Lampen stumm blieben. Für derartige Zwischenfälle sollte man als Fotograf auf jeden Fall vorbereitet sein. Auch bei Einsatz hochwertiger Technik kann es zu Störungen kommen. Sei es, dass der Fotoapparat auf einmal nicht mehr funktioniert, das Objektiv streikt oder in diesem Fall bestimmte Komponenten der Blitzanlage einen Defekt haben.
Für diesen speziellen – und sehr unwahrscheinlichen – Zwischenfall habe ich in meiner Ausrüstung genügend Funkauslöser dabei. Damit kann ich alle Blitzköpfe direkt von der Kamera aus ansteuern und bin nicht mehr auf die interne Weiterleitung des Signals von einem Blitz zum nächsten angewiesen.
Nach 2min war das Problem damit behoben und die Vorbereitungen für das Fotoshooting hatten sich unmerklich verzögert.

Zunächst habe ich die Porträtfotos vor schwarzem Hintergrund angefertigt. Anschließend wurde noch einmal sowohl das Outfit der Musikerin als auch der Hintergrund ausgewechselt. Damit liegen nun mehrere Fotoaufnahmen vor, die für unterschiedlichste Zwecke eingesetzt werden können.

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