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Gastbeitrag von Schülerpraktikant Luis

Als es darum ging, einen Beruf für mein Schülerpraktikum zu finden, musste ich gar nicht lange überlegen. Die Wahl fiel mir leicht – Fotografie. Damit wollte ich mein Praktikum verbringen.
Als ich nun im Internet auf der Suche war nach Fotografen in Hamburg, stach mir direkt die Webseite des Werbefotografen Bernhard Claßen ins Auge. Seine Seite hat mich überzeugt, mich bei ihm zu bewerben.
Meine erste Woche neigt sich nun schon dem Ende zu und nach 4 Tagen bin ich mir sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Bei unserem ersten gemeinsamen Fotoshooting wurde Tierfutter eines deutschen Marktführers für Kataloge und einen Online-Shop fotografiert.
Die Fotoaufnahmen wurden direkt in der Produktionsstätte des Auftraggebers angefertigt. Daher lud ich erst einmal mit Herrn Claßen das mobile Fotostudio in sein Auto: einen voll gepackten Fotorucksack, viele Lampenstative, Hintergrundrollen, Reflektoren, Tücher, Softboxen, die Blitzanlage und eine Menge Kleinkram.

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Die fotografische Herausforderung bestand darin, die Reflektion der glänzenden Oberfläche unter Kontrolle zu bekommen und die Futtermittel durch die milchigen, semitransparenten Plastiksäcke knackig und frisch erscheinen zu lassen.
Es war für mich sehr spannend zu sehen, wie Herr Claßen das Problem mit den verschiedenen Produkten gelöst hat!

Der nächste Fototermin war ein internationales Event, das in der Handelskammer Hamburg stattfand.
Die Aufgabe an diesem Tag bestand darin, die Prominenz aus Asien und Hamburg ins rechte Licht zu rücken, Gruppenfotos aufzunehmen und die repräsentative Architektur des Veranstaltungsortes zu dokumentieren.

 

Zusätzlich sollte der angeregte Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern unterschiedlichster Nationen dargestellt werden und die einzelnen Redner wurden aus unterschiedlichen Blickwinkeln fotografiert.
Um die präzisen Erwartungen des Auftraggebers erfüllen zu können, hatte Herr Claßen im Vorfeld der Veranstaltung ein mehrseitiges Dokument mit Informationen und Anweisungen erhalten.

 

Der dritte Fototermin fand bei einer namhaften Unternehmensberatung in bester Lage in der Hafencity statt – mit spektakulärem Blick auf die Elbphilharmonie und die Elbe.
Auch hierbei kam das mobile Fotostudio zum Einsatz, um Porträtaufnahmen neuer Mitarbeiter anzufertigen. Diese waren aus anderen Gegenden Deutschlands zu einer Veranstaltung in die Hamburger Firmenzentrale gekommen. Da das Fotostudio unmittelbar neben den Veranstaltungsräumen aufgebaut wurde, konnten die Fotoaufnahmen mit einem für die jeweiligen Mitarbeiter minimalen Zeitaufwand angefertig werden – der reguläre Ablauf der Veranstaltung wurde daher nicht beeinträchtigt.

Inzwischen hatten wir also eine Menge Fotos angefertigt. Die werden jetzt nach und nach digital berbeitet. Die Eventfotos haben wir bereits fertig gemacht und an den Auftraggeber geschickt. Nach einer Einweisung in die unterschiedlichen Bildbearbeitungsprogramme durfte ich dabei teilweise selbstständig mithelfen.
Als nächstes machen wir mit der Bildbearbeitung der Porträtaufnahmen weiter.