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Fotoshooting für Industriefotos in Hamburg: so funktioniert das

In den vergangenen Wochen habe ich für ein Industrieunternehmen aus Hamburg diverse Maschinen und Arbeitssituationen fotografisch in ansprechendes Licht gerückt.
Am Beispiel dieser Fotoproduktion beschreibe ich Ihnen, wie ein solches Fotoshooting vorbereitet und durchgeführt wird.

Das Unternehmen nahm mit mir Kontakt auf, um die Firmenwebseite und Werbemittel mit neu angefertigtem Bildmaterial bestücken und dadurch dessen Außenwirkung auffrischen zu können.

Der erste Schritt bestand in einer gemeinsamen Besichtigung der Produktionsstätten, um sich gegenseitig kennenzulernen, die in Frage kommenden Fotomotive zu besprechen und um den ungefähren Ablauf und Aufwand des Fotoshootings und der Bildbearbeitung einschätzen zu können.
Im Falle der Industriefotografie ist für mich als Fotograf dieser Besuch besonders wichtig, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die betreffende Firma eigentlich „tickt“ und was ihre Bedürfnisse bezüglich der stilistischen Umsetzung meiner Fotoaufnahmen sind.
Auf Grundlage der gesammelten Informationen kann ich den zu erwartenden fotografischen Aufwand und mein Auftragshonorar einschätzen.

Die beiden Hamburger Produktionsstandorte des hier erwähnten Industrieunternehmens bieten einem Industriefotografen wie mir zahlreiche Möglichkeiten, um die vielfältigen Maschinen, Arbeitsplätze, Lager, Fahrzeuge, Produkte usw. spannend in Szene zu setzen.
Als Auftakt wurden vom Unternehmen einige für dessen Branche besonders repräsentative Fotomotive ausgewählt.
Am Ende unserer Zeitplanung ergaben sich zwei separate Produktionstage, einer für jeden der beiden Produktionsstandorte in Hamburg.

Um zukünftig die kontinuierliche Verfügbarkeit stets aktuellen Bildmaterials zu gewährleisten, werden bei meinem Auftraggaber Fotoshootings dieser Art von nun an regelmäßig stattfinden.

Still stehende Maschinen und Unterbrechungen in der Produktionskette führen zu einem Produktionsausfall.
Daher erfordern Fototermine in Industrieanlagen einen besonders sorgfältig koordinierten Ablauf. Je präziser die Planung, desto mehr und hochwertigere Motive können pro Zeiteinheit angefertigt werden.

In dem hier beschriebenen Fall mussten die Fotomotive teilweise recht aufwändig vorbereitet werden.
Besonders repräsentative und optisch ansprechende Werkstücke sollten dargestellt werden, die Arbeitskleidung der Mitarbeiter wurde individuell abgestimmt, die Maschinen wurden teilweise unmittelbar vor meinem Eintreffen gereinigt, einige störende Elemente in der Szenerie wurden im Vorfeld entfernt usw. usw.
Aus diesem Grund fand ausnahmsweise kurz vor dem ersten Produktionstag eine zweite Begutachtung der Fotomotive statt, um den Fortschritt der Vorbereitungen zu beurteilen, damit beim Fotoshooting wirklich alles bis ins Detail passt und keine unnötige Zeit durch kurzfristig erforderliche Korrekturen vergeudet werden würde.

Dieser Aufwand hat sich gelohnt!
Während der Fotoshootings konnte ich mich uneingeschränkt auf das jeweilige Motiv konzentrieren. Es ergaben sich keine unvorhergesehenen Probleme, deren Lösung zusätzliche Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch genommen hätte.

Die Leiterin des Marketings und ich zogen von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz, von Halle zu Halle. Zwischendurch stieg ich auf diverse Leitern, kletterte in eine sehr große Machine komplett hinein, fotografierte mal von oben, mal von unten, Ganzansichten, Details, mit und ohne Unschärfen, mit und ohne Spiegelungen usw. usw.
Die hierfür erforderliche Fotoausrüstung konnte ich problemlos alleine transportieren. Weitere Untertützung – z.B. in Form eines Fotoassistenten – ist bei meinen Fotoproduktionen ohnehin nur sehr selten erforderlich.
Die Fotos wurden immer unmittelbar nach deren Aufnahme an meinem Notebook begutachtet.

Mindestens genauso wichtig und aufwändig wie der Fototermin ist die anschließende digitale Bildbearbeitung.
Die Aufnahmen wurden im Laufe mehrere Tage individuell entwickelt.
Am Ende entstand eine Bildstrecke, die trotz unterschiedlichster Perspektiven und Motive wie aus einem Guss wirkt.

Hiermit fängt das Marketing jetzt an zu arbeiten und ich freue mich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit!